Aktueller Tagesgeld Vergleich | März 2017

Immer mehr Menschen entscheiden sich für ein Tagesgeldkonto, um ihr Kapital möglichst gewinnbringend anzulegen. Das liegt vor allem daran, dass diese Kontoform zahlreiche Vorteile mit sich bringt, die ein Sparbuch oder ein Girokonto nicht aufweisen: Das Guthaben ist jederzeit verfügbar, gleichzeitig ist die Sicherheit optimal – und natürlich liegen die Zinsen deutlich höher als bei anderen Kontoformen. Genau diese sind auch der Hauptgrund, warum das Tagesgeldkonto sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Allerdings gibt es heutzutage eine große Auswahl an verschiedenen Banken, die Tagesgeldkonten anbieten. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen – und warum Sie auf einen Tagesgeld Vergleich nicht verzichten sollten.

Das Tagesgeldkonto und die Zinsen – die wichtigsten Informationen

tagesgeldbonusIm Vergleich zu Sparbüchern und Girokonten bietet das Tagesgeldkonto deutlich mehr Vorteile. Für Anleger ist es allerdings ebenso wichtig, zu bedenken, dass die Zinsen nicht über den gesamten Zeitraum festgelegt sind, wie es beispielsweise beim Festgeld der Fall ist. Das heißt: Rein theoretisch kann die Bank den Zinssatz zu jedem Zeitpunkt ändern. Allerdings kommt dies in der Regel recht selten vor. Zwar ändern die Banken ihre Zinssätze durchaus, jedoch geschieht dies keinesfalls im Monats- oder Wochentakt, sondern deutlich seltener. Die Höhe der Zinsen bestimmt – wie auch bei vielen anderen Finanzprodukten – der aktuelle Leitzins der EZB (Europäischen Zentralbank). Steigt dieser, passen die Banken automatisch die Zinssätze entsprechend an. Für Anleger ist der Leitzins daher durchaus relevant. Wer hier stets auf dem aktuellsten Stand bleibt, kann handeln und unter Umständen bei fallenden Zinsen zu einer anderen Bank wechseln. Dennoch ist es wichtig, nicht nur die Zinssätze beim Tagesgeld im Auge zu haben, sondern auch weitere Konditionen. Eine gute Hilfe dabei ist der Tagesgeldvergleich, der sich am einfachsten im Internet durchführen lässt.

Der Tagesgeld Vergleich – wie funktioniert er?

Gerade weil die Auswahl an Banken, die Tagesgeldkonten anbieten, immer größer zu werden scheint, ist es für Anleger schwierig, den Überblick zu behalten. Hier ist ein Vergleich eine große Hilfe, denn auf diese Weise lassen sich binnen weniger Minuten alle verfügbaren Angebote einander gegenüberstellen. Auf diese Weise hat man die Möglichkeit, das für sich beste Konto auszuwählen, bei dem die Zinsen und auch alle anderen Konditionen stimmen. Natürlich ist ein solcher Vergleich völlig kostenlos und ganz einfach durchzuführen. Alles, was dafür zu tun ist, ist das Eingeben einiger relevanter Daten in die Suchmaske. Dazu zählen beispielsweise die wünschte Anlagesumme oder auch die Laufzeit. Auf diese Weise erhält man ausschließlich passende Angebote angezeigt, welche ebenso den eigenen Wünschen entsprechen.

Offline- und Online-Kontoführung – die beiden Varianten des Tagesgeldkontos

kreditkarteWenn es um ein Tagesgeldkonto geht, so werden Anleger heutzutage schnell bemerken, dass ein Großteil der Banken die Kontoführung auf das Internet legt. Allerdings gibt es natürlich auch noch Anbieter, bei denen die Verwaltung offline möglich ist. In so einem Fall muss man nicht zwingend Online Banking nutzen, sondern kann auch auf dem postalischen Weg oder telefonisch mit der Bank kommunizieren. Bei manchen Anbietern für Tagesgeldkonten gibt es sogar Filialen, die man aufsuchen kann, um Transaktionen vorzunehmen oder Geld abzuheben.

Abhängig davon, welche Kontovariante man selbst bevorzugt, sollte auch der Anbieter entsprechend ausgesucht werden. Experten empfehlen jedoch klar Anbieter, die eine Online-Kontoführung anbieten, da dieses deutlich einfacher zu verwalten ist und Direktbanken im Netz in den meisten Fällen auch besser Konditionen bieten als in eine Filialbank.

Weitere wichtige Tipps zum Thema Tagesgeldkonto

Führt man einen Zinsenvergleich von Tagesgeldkonten durch, so wählen die meisten Menschen in der Regel jenes Angebot, das die höchsten Zinsen bietet. Hier sollte man jedoch besonders vorsichtig sein, denn heutzutage gibt es häufig sogenannte Lockangebote, welche speziell von den Banken offeriert werden, um neue Kunden zu gewinnen. Das ist natürlich zu Beginn einmal sehr positiv, denn ein hoher Zinssatz sorgt auch für eine gute Rendite. Dennoch sollte man im Vorfeld prüfen, ob die Zinsen über einen längeren Zeitraum hinweg auf diesem Niveau bleiben und nicht schon nach wenigen Wochen oder Monaten deutlich reduziert werden. Auch kommt es vor, dass höhere Zinsen an bestimmte Voraussetzungen gekoppelt sind, wie zum Beispiel an eine Mindesteinlagesumme. Alle Anleger, die diese nicht mitbringen, erhalten den üblichen Tagesgeldzins, welcher viel niedriger sein kann. Weil es beim Tagesgeldkonto keine Kündigungsfristen gibt, genießt man als Kunde jedoch grundsätzlich viel Flexibilität und kann jederzeit zu einer anderen Bank wechseln, wenn der Zinssatz zu unrentabel für einen sein sollte. Einen aktuellen Tagesgeld Rechner finden Sie hier.

Weiterhin kommt es vor, dass Tagesgeldkonten einer Zinsstaffelung unterliegen. Dies bedeutet jedoch nicht gleich Negatives: Passt die eigene Summe, die man anlegen möchte, zum entsprechenden Angebot der Bank, kann es sich beim entsprechenden Konto also durchaus um die richtige Wahl handeln.

Der Zinseszins – wann profitiert man beim Tagesgeld davon?

kreditkartenDer Zinseszins greift immer dann, wenn Zinsen, die man für sein angelegtes Kapital auf sein Konto erhalten hat, sich inklusive der Anlagesumme weiter verzinsen. Dabei bezieht sich die Verzinsung beim besten Tagesgeldkonto in den meisten Fällen über einen Zeitraum von einem Jahr. Unterschiedlich sein können jedoch die Intervalle, in denen die Zinsen gutgeschrieben werden. Bei einigen Banken werden Zinsen monatlich, bei anderen quartalsweise und bei wieder anderen nur einmal pro Jahr auf das Konto gutgeschrieben.

Der Zinseszins zeigt sich allerdings erst dann, wenn man sein Kapital mehr als ein Jahr lang auf seinem Tagesgeldkonto anlegen würde. Allerdings gibt es hier natürlich auch Banken, die die Zinsen öfter auszahlen – in diesem Fall profitiert man noch früher vom Zinseszins. Auch hier gilt: Was für den einen optimal ist, muss für den anderen nicht passend sein – welches Angebot sich am besten für einen lohnt, stellt man meist bei einem Vergleich im Internet am besten fest. In den meisten Fällen ist es so, dass beim Tagesgeld mit einer identischen Verzinsung, aber verschiedenen Auszahlungsintervallen meist jene Rendite höher ist, bei der die Gutschrift häufiger in kurzen Abständen erfolgt.

Das Tagesgeldhopping – lohnt sich der Wechsel zu einer anderen Bank?

Für viele Menschen mag es sich unbequem und aufwändig anhören, ihr Konto zu wechseln, allerdings kann sich dies für Anleger in jedem Fall rentieren. Denn wer sein Kapital auf einem Tagesgeldkonto anlegt, wünscht sich natürlich eine möglichst hohe Verzinsung. Wird diese nicht geboten, kann man stets zu einer anderen Bank wechseln, was meist problemlos und binnen weniger Tage möglich ist. Anleger, die diesen Wechsel häufiger vornehmen, bezeichnet man als Tagesgeldhopper – sie möchten stets die besten Angebote auf dem Finanzmarkt nutzen, um maximal davon profitieren zu können. Weil das Guthaben beim Tagesgeld zu jedem Zeitpunkt verfügbar ist, steht dem im Grunde auch nichts im Wege. Ein wichtiger Punkt dabei ist, dass man vor jedem Wechsel einen aktuellen Vergleich von Tagesgeldkonten durchführt, da sich die Konditionen in der heutigen Zeit schnell ändern können – nur so finden Sie wirklich das günstigste Angebot.

Weitere Vergleiche, die Sie vielleicht interessieren könnten sind zum Beispiel ein Vergleich von Girokonten oder ein Vergleich von Kreditkarten.

Tagesgeld Vergleich am 25. Oktober 2016 ist bewertet mit 5.0 of 5